PS5-Controller im Vergleich: DualSense, DualSense Edge und Alternativen

PS5 DualSense Controller in Midnight Black
Bild: Chris Woodrich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

PS5 DualSense Controller
Bild: Chris Woodrich, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Für die meisten PS5-Spieler ist der reguläre DualSense-Controller die richtige Wahl – er bietet haptisches Feedback und adaptive Trigger, die viele Spiele gezielt nutzen. Nur wer wettbewerbsorientiert spielt oder individuell anpassbare Tasten möchte, sollte zum deutlich teureren DualSense Edge greifen oder sich lizenzierte Drittanbieter-Alternativen ansehen.

Der DualSense-Controller: Was ihn besonders macht

Der im Lieferumfang jeder PS5 enthaltene DualSense-Controller unterscheidet sich technisch deutlich von den Controllern der PS4-Generation. Das haptische Feedback erzeugt über kleine Vibrationsmotoren feinere, gerichtete Rückmeldungen als die klassische Rumble-Funktion früherer Controller. Die adaptiven Trigger passen den Widerstand der L2/R2-Tasten dynamisch an das Spielgeschehen an – spürbar etwa beim Spannen eines Bogens oder beim Durchtreten eines Gaspedals. Zusätzlich verfügt der DualSense über ein eingebautes Mikrofon, ein Touchpad und einen integrierten Bewegungssensor.

DualSense Edge: Für wen sich der Pro-Controller lohnt

Der DualSense Edge ist Sonys Antwort auf Profi-Controller wie den Xbox Elite Controller. Er bietet austauschbare Analogstick-Module, zwei zusätzliche Rückseiten-Tasten, einstellbare Trigger-Anschlagpunkte und die Möglichkeit, mehrere Steuerungsprofile zu speichern und per Knopfdruck zu wechseln. Der Aufpreis gegenüber dem Standard-DualSense liegt im dreistelligen Bereich – das lohnt sich vor allem für kompetitive Spieler, die von individuell konfigurierbaren Tasten und präziseren Sticks profitieren, für Gelegenheitsspieler ist der Mehrpreis aber selten gerechtfertigt.

Drittanbieter-Controller als Alternative

Bei Controllern von Drittherstellern ist die wichtigste Frage: offiziell für die PS5 lizenziert oder nicht. Lizenzierte Modelle (erkennbar am „Officially Licensed for PlayStation“-Siegel) garantieren volle Kompatibilität inklusive Touchpad- und Lichtleiste-Funktionen. Nicht lizenzierte Controller funktionieren teils nur eingeschränkt – etwa ohne Touchpad-Klick oder ohne adaptive Trigger – und sollten vor dem Kauf genau geprüft werden.

Kabellos vs. kabelgebunden bei PS5-Controllern

Der DualSense verbindet sich standardmäßig kabellos per Bluetooth mit der PS5, lässt sich aber auch per USB-C-Kabel anschließen – praktisch, wenn der Akku leer ist oder du Wert auf die minimal geringere Eingabeverzögerung einer Kabelverbindung legst. Für kompetitives Gaming bevorzugen manche Spieler bewusst die Kabelverbindung, im Alltag macht der Unterschied aber kaum einen spürbaren Unterschied.

Akkulaufzeit und Ladeoptionen

Die Akkulaufzeit des DualSense hängt stark von der Nutzung der haptischen Funktionen und der Lautsprecher-/Mikrofonnutzung ab – bei intensiver Nutzung aller Zusatzfunktionen kann sie spürbar kürzer ausfallen als bei einem klassischen Controller ohne diese Features. Eine separate Ladestation für ein oder zwei Controller ist eine sinnvolle Ergänzung, wenn du mehrere Controller im Wechsel nutzt oder das Aufladen per Konsole vermeiden willst.

Für wen lohnt sich welcher Controller?

Der Standard-DualSense reicht für die überwiegende Mehrheit der Spieler völlig aus und ist im Lieferumfang der Konsole bereits enthalten. Der DualSense Edge lohnt sich für kompetitive Spieler mit klarem Fokus auf Anpassbarkeit. Lizenzierte Drittanbieter-Controller sind eine Option, wenn du ein zusätzliches, günstigeres Ersatzgerät suchst, ohne auf die Kernfunktionen verzichten zu wollen.

Häufig gestellte Fragen

Funktionieren PS4-Controller an der PS5?

Teilweise – DualShock-4-Controller lassen sich für einige PS4-Spiele nutzen, die über Abwärtskompatibilität laufen, funktionieren aber nicht für native PS5-Spiele, da diese auf die DualSense-spezifischen Funktionen ausgelegt sind.

Was bedeutet „Officially Licensed for PlayStation“ bei Drittanbieter-Controllern?

Es bedeutet, dass der Controller von Sony offiziell zertifiziert wurde und volle Kompatibilität inklusive aller Funktionen wie Touchpad und Lichtleiste garantiert.

Lohnt sich der DualSense Edge für Gelegenheitsspieler?

In der Regel nicht – der deutliche Aufpreis rechtfertigt sich vor allem für kompetitive Spieler, die die zusätzliche Anpassbarkeit und Präzision aktiv nutzen.

Kann ich den DualSense auch am PC nutzen?

Ja, der DualSense lässt sich per USB-C-Kabel oder Bluetooth mit dem PC verbinden und wird von den meisten aktuellen Spielen unterstützt, auch wenn nicht alle PC-Spiele die haptischen Funktionen vollständig nutzen.

Fazit

Für die meisten Spieler ist der im Lieferumfang enthaltene DualSense-Controller die richtige und ausreichende Wahl. Wer gezielt mehr Anpassbarkeit für kompetitives Gaming sucht, sollte den Aufpreis zum DualSense Edge einplanen, während lizenzierte Drittanbieter-Controller eine solide, oft günstigere Ergänzung als Ersatz-Controller darstellen.

Weiterführende Ratgeber zu PS5-Controllern