| Hersteller | CRUA |
| Verfügbarkeit | Auf Lager |
| Hersteller | Shenzhen Qinghong Zhuoyue Technology Co., Ltd. |
| Verfügbarkeit | Auf Lager |
| Hersteller | CRUA |
| Verfügbarkeit | Auf Lager |
| Hersteller | Acer |
| Verfügbarkeit | Auf Lager |
Für die meisten Spieler ist aktuell ein 27-Zoll-Monitor mit WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) und mindestens 144 Hz das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mehr investieren möchte, findet inzwischen auch OLED-Gaming-Monitore mit außergewöhnlichem Kontrast und sehr kurzen Reaktionszeiten in erschwinglicheren Preisklassen als noch vor wenigen Jahren.

Was macht einen Gaming-Monitor aus?
Ein Gaming-Monitor unterscheidet sich von einem normalen Bürodisplay vor allem durch eine höhere Bildwiederholrate, eine kürzere Reaktionszeit und meist zusätzliche Funktionen wie variable Bildwiederholrate (VRR). Diese Kombination sorgt für ein flüssigeres Bild ohne Bewegungsunschärfe und Bildrisse (Tearing), was besonders bei schnellen Spielen den Unterschied macht.
Panel-Technologien: TN ist kaum noch relevant
Früher hatten TN-Panels einen klaren Vorteil bei der Reaktionszeit gegenüber IPS-Panels. Dieser Unterschied ist inzwischen weitgehend verschwunden: Aktuelle IPS-Panels erreichen dank verbesserter Overdrive-Technik ebenfalls Reaktionszeiten um 1 ms und bieten gleichzeitig deutlich bessere Farbdarstellung und Blickwinkel. TN-Panels sind im aktuellen Gaming-Monitor-Markt entsprechend zur Nische geworden und finden sich fast nur noch in sehr günstigen Einsteigermodellen.
OLED-Gaming-Monitore: Der aktuelle Premium-Trend
OLED-Panels bieten nahezu unendlichen Kontrast, da einzelne Pixel komplett abgeschaltet werden können, sowie extrem kurze Reaktionszeiten im Bereich von 0,03 ms. Die Anschaffungskosten liegen weiterhin über vergleichbaren IPS-Modellen, sind aber in den letzten Jahren spürbar gesunken. Ein bekanntes Thema bei OLED-Displays ist das Risiko von Einbrennen (Burn-in) bei sehr lange statisch angezeigten Bildelementen wie HUDs – aktuelle Modelle setzen dagegen zunehmend Schutzmechanismen wie Pixel-Shifting ein.
Bildwiederholrate: Von 60 bis über 300 Hz
Die Bandbreite aktueller Gaming-Monitore reicht von 60 Hz im Einstiegsbereich über 144 Hz als verbreiteten Sweet Spot bis zu spezialisierten Modellen mit 240 Hz oder sogar über 300 Hz für kompetitives Gaming. Wichtig: Eine hohe Bildwiederholrate bringt nur etwas, wenn die Grafikkarte auch entsprechend viele Bilder pro Sekunde berechnen kann – ein 240-Hz-Monitor an einer schwachen Grafikkarte bringt keinen spürbaren Vorteil.
Auflösung: FullHD, WQHD oder 4K?
FullHD (1920 x 1080) ist am leichtesten für Grafikkarten zu berechnen und ermöglicht dadurch besonders hohe Bildraten, wird aber zunehmend von WQHD als Standard abgelöst. WQHD (2560 x 1440) bietet spürbar mehr Bildschärfe bei moderatem Mehraufwand für die Grafikkarte. 4K (3840 x 2160) sieht am schärfsten aus, verlangt aber selbst aktuellen Oberklasse-Grafikkarten in grafisch aufwendigen Spielen einiges ab, besonders bei gleichzeitig hoher Bildwiederholrate.
G-Sync, FreeSync und G-Sync Compatible
Beide Technologien gleichen die Bildwiederholrate des Monitors dynamisch an die Bildrate der Grafikkarte an und verhindern so Tearing ohne zusätzliche Eingabeverzögerung. NVIDIAs G-Sync erfordert eine spezielle Zertifizierung und treibt dadurch den Monitorpreis nach oben, während AMDs FreeSync offen und günstiger in der Zertifizierung ist. Inzwischen zertifiziert NVIDIA zudem viele FreeSync-Monitore zusätzlich als „G-Sync Compatible“, wodurch sich diese auch mit NVIDIA-Grafikkarten zuverlässig nutzen lassen – ein separates G-Sync-Modul ist dafür nicht mehr zwingend nötig.
Wichtige Hersteller
Der Gaming-Monitor-Markt wird von einer breiten Herstellerpalette abgedeckt, darunter ASUS (mit der ROG-Reihe), Samsung, LG, Acer (Predator-Reihe), Dell (Alienware), Gigabyte, MSI und Viewsonic. Viele dieser Hersteller bieten sowohl IPS- als auch OLED-Modelle in unterschiedlichen Preisklassen an.
Häufig gestellte Fragen
Sind TN-Panels heute noch eine gute Wahl?
Nur noch bedingt – der frühere Reaktionszeit-Vorteil gegenüber IPS-Panels ist inzwischen weitgehend verschwunden, weshalb TN-Panels fast nur noch bei sehr günstigen Einsteigermodellen vorkommen.
Lohnt sich ein OLED-Gaming-Monitor?
Für alle, die maximalen Kontrast und kürzeste Reaktionszeiten wollen und den höheren Preis sowie das Burn-in-Risiko bei statischen Bildelementen in Kauf nehmen, ja.
Brauche ich einen 240-Hz-Monitor?
Nur wenn deine Grafikkarte auch entsprechend hohe Bildraten liefern kann – ohne ausreichend starke Hardware bringt die hohe Bildwiederholrate keinen spürbaren Vorteil.
Fazit
Für die meisten Spieler ist ein WQHD-Monitor mit 144 Hz aktuell der beste Kompromiss aus Preis, Bildqualität und benötigter Grafikleistung. Wer mehr investieren kann, sollte sich gezielt OLED-Modelle ansehen, während reine TN-Panels heute kaum noch einen Vorteil bieten.
