Gaming-Monitore im Test: Die besten Displays für Gamer

ASUS ROG Strix Gaming-Monitor
Bild: Evan0512, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
CRUA Curved Gaming-Monitor 27 Zoll 180Hz, FHD 1080P 1800R PC-Monitor, 1 ms GTG mit FreeSync, geringe Bewegungsunschärfe, Augenschutz, VESA, DisplayPort, HDMI, schwarzGawfolk Monitor 24 Zoll 100Hz Curved, PC Bildschirm mit Lautsprecher 1080P, Rahmenlos Home Office Business PC Monitor VESA 75 x 75 mm, Eye CareCRUA Gaming Monitor Curved Monitor - 27 Zoll FHD Curved Computer Monitor, Krümmung 1800R, VA-Panel, 180Hz,VGA Gaming Monitor, Augenpflege, Neigungsverstellung, HDMI, SchwarzAcer Nitro KG272S3 Gaming Monitor 27 Zoll (69 cm Bildschirm) Full HD, 180Hz, bis zu 0.5ms (GTG), 2xHDMI 2.0, DP 1.2, FreeSync Premium, Schwarz
LinkCRUA Curved Gaming-Monitor 27 Zoll 180Hz, FHD 1080P 1800R PC-Monitor, 1 ms GTG mit FreeSync, geringe Bewegungsunschärfe, Augenschutz, VESA, DisplayPort, HDMI, schwarz*Gawfolk Monitor 24 Zoll 100Hz Curved, PC Bildschirm mit Lautsprecher 1080P, Rahmenlos Home Office Business PC Monitor VESA 75 x 75 mm, Eye Care*CRUA Gaming Monitor Curved Monitor - 27 Zoll FHD Curved Computer Monitor, Krümmung 1800R, VA-Panel, 180Hz,VGA Gaming Monitor, Augenpflege, Neigungsverstellung, HDMI, Schwarz*Acer Nitro KG272S3 Gaming Monitor 27 Zoll (69 cm Bildschirm) Full HD, 180Hz, bis zu 0.5ms (GTG), 2xHDMI 2.0, DP 1.2, FreeSync Premium, Schwarz*
Testergebnis
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HerstellerCRUAShenzhen Qinghong Zhuoyue Technology Co., Ltd.CRUAAcer
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Zuletzt aktualisiert am 17. April 2024 um 13:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

Für die meisten Spieler ist aktuell ein 27-Zoll-Monitor mit WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel) und mindestens 144 Hz das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer mehr investieren möchte, findet inzwischen auch OLED-Gaming-Monitore mit außergewöhnlichem Kontrast und sehr kurzen Reaktionszeiten in erschwinglicheren Preisklassen als noch vor wenigen Jahren.

ASUS ROG Strix Gaming-Monitor
Bild: Evan0512, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Was macht einen Gaming-Monitor aus?

Ein Gaming-Monitor unterscheidet sich von einem normalen Bürodisplay vor allem durch eine höhere Bildwiederholrate, eine kürzere Reaktionszeit und meist zusätzliche Funktionen wie variable Bildwiederholrate (VRR). Diese Kombination sorgt für ein flüssigeres Bild ohne Bewegungsunschärfe und Bildrisse (Tearing), was besonders bei schnellen Spielen den Unterschied macht.

Panel-Technologien: TN ist kaum noch relevant

Früher hatten TN-Panels einen klaren Vorteil bei der Reaktionszeit gegenüber IPS-Panels. Dieser Unterschied ist inzwischen weitgehend verschwunden: Aktuelle IPS-Panels erreichen dank verbesserter Overdrive-Technik ebenfalls Reaktionszeiten um 1 ms und bieten gleichzeitig deutlich bessere Farbdarstellung und Blickwinkel. TN-Panels sind im aktuellen Gaming-Monitor-Markt entsprechend zur Nische geworden und finden sich fast nur noch in sehr günstigen Einsteigermodellen.

OLED-Gaming-Monitore: Der aktuelle Premium-Trend

OLED-Panels bieten nahezu unendlichen Kontrast, da einzelne Pixel komplett abgeschaltet werden können, sowie extrem kurze Reaktionszeiten im Bereich von 0,03 ms. Die Anschaffungskosten liegen weiterhin über vergleichbaren IPS-Modellen, sind aber in den letzten Jahren spürbar gesunken. Ein bekanntes Thema bei OLED-Displays ist das Risiko von Einbrennen (Burn-in) bei sehr lange statisch angezeigten Bildelementen wie HUDs – aktuelle Modelle setzen dagegen zunehmend Schutzmechanismen wie Pixel-Shifting ein.

Bildwiederholrate: Von 60 bis über 300 Hz

Die Bandbreite aktueller Gaming-Monitore reicht von 60 Hz im Einstiegsbereich über 144 Hz als verbreiteten Sweet Spot bis zu spezialisierten Modellen mit 240 Hz oder sogar über 300 Hz für kompetitives Gaming. Wichtig: Eine hohe Bildwiederholrate bringt nur etwas, wenn die Grafikkarte auch entsprechend viele Bilder pro Sekunde berechnen kann – ein 240-Hz-Monitor an einer schwachen Grafikkarte bringt keinen spürbaren Vorteil.

Auflösung: FullHD, WQHD oder 4K?

FullHD (1920 x 1080) ist am leichtesten für Grafikkarten zu berechnen und ermöglicht dadurch besonders hohe Bildraten, wird aber zunehmend von WQHD als Standard abgelöst. WQHD (2560 x 1440) bietet spürbar mehr Bildschärfe bei moderatem Mehraufwand für die Grafikkarte. 4K (3840 x 2160) sieht am schärfsten aus, verlangt aber selbst aktuellen Oberklasse-Grafikkarten in grafisch aufwendigen Spielen einiges ab, besonders bei gleichzeitig hoher Bildwiederholrate.

G-Sync, FreeSync und G-Sync Compatible

Beide Technologien gleichen die Bildwiederholrate des Monitors dynamisch an die Bildrate der Grafikkarte an und verhindern so Tearing ohne zusätzliche Eingabeverzögerung. NVIDIAs G-Sync erfordert eine spezielle Zertifizierung und treibt dadurch den Monitorpreis nach oben, während AMDs FreeSync offen und günstiger in der Zertifizierung ist. Inzwischen zertifiziert NVIDIA zudem viele FreeSync-Monitore zusätzlich als „G-Sync Compatible“, wodurch sich diese auch mit NVIDIA-Grafikkarten zuverlässig nutzen lassen – ein separates G-Sync-Modul ist dafür nicht mehr zwingend nötig.

Wichtige Hersteller

Der Gaming-Monitor-Markt wird von einer breiten Herstellerpalette abgedeckt, darunter ASUS (mit der ROG-Reihe), Samsung, LG, Acer (Predator-Reihe), Dell (Alienware), Gigabyte, MSI und Viewsonic. Viele dieser Hersteller bieten sowohl IPS- als auch OLED-Modelle in unterschiedlichen Preisklassen an.

Häufig gestellte Fragen

Sind TN-Panels heute noch eine gute Wahl?

Nur noch bedingt – der frühere Reaktionszeit-Vorteil gegenüber IPS-Panels ist inzwischen weitgehend verschwunden, weshalb TN-Panels fast nur noch bei sehr günstigen Einsteigermodellen vorkommen.

Lohnt sich ein OLED-Gaming-Monitor?

Für alle, die maximalen Kontrast und kürzeste Reaktionszeiten wollen und den höheren Preis sowie das Burn-in-Risiko bei statischen Bildelementen in Kauf nehmen, ja.

Brauche ich einen 240-Hz-Monitor?

Nur wenn deine Grafikkarte auch entsprechend hohe Bildraten liefern kann – ohne ausreichend starke Hardware bringt die hohe Bildwiederholrate keinen spürbaren Vorteil.

Fazit

Für die meisten Spieler ist ein WQHD-Monitor mit 144 Hz aktuell der beste Kompromiss aus Preis, Bildqualität und benötigter Grafikleistung. Wer mehr investieren kann, sollte sich gezielt OLED-Modelle ansehen, während reine TN-Panels heute kaum noch einen Vorteil bieten.